Einmaliges int. Musikhighlight in Linz

Brass Festival 2012

Weil New York absagen musste, steht nun Ende Juni Linz ganz im Zeichen der tiefen Bläser. Die int. Tuba/Euphonium Conference präsentiert die weltbesten Brass-Musiker im Rahmen eines Festivals, das auch Brass-Laien begeistern wird. Mehrere Tausend BesucherInnen werden erwartet.

Foto: Grininger

Der Durchschnittsösterreicher, die Durchschnittsösterreicherin kennt Tuba, Posaune und Euphonium aus den letzten Reihen der „Blos Musi Kapön“. Beim Brass Festival 2012 stehen sie an vorderster Front. Als Soloinstrumente und auch im Orchester werden diese Instrumente in neuen Kompositionen bei allen BesucherInnen für Überraschung sorgen. Denn in dieser „unglaublichen Virtuosität und diesen Facetten“ – wie Projektleiter Mag. Hubert Gurtner im Interview erklärt – „die tiefen Bläser zu hören, ist ein einzigartiges Erlebnis“.

Ein Festival für Jedermann und Jedefrau zu organisieren, das ist erklärtes Ziel der Leiter des Internationalen Tuba/Euphonium Conference, wie der off. Veranstaltungsuntertitel lautet. Erst zum vierten Mal wird dieses „Event“ überhaupt in Europa ausgetragen. Dabei ist es  einem Ausfall zu verdanken, dass dieses Mal Linz die Ehre hat, das Brass Festival zu organisieren. Denn ursprünglich hätten die Brass Musiker dieses Jahr in New York gastieren sollen. Als die Weltstadt aus organisatorischen Gründen absagen musste, bewarb sich Linz – auf Vorschlag von Mag. Hubert Gurtner – und bekam die Zusage.

Vier Bühnen in der Innenstadt Den Auftakt des Festivals macht ein zweitätiger Konzertmarathon in der Linzer Innenstadt und auf der Landstraße.  Auf vier Bühnen sorgen Bands und Ensembles aus den oberösterreichischen Landesmusikschulen für Klangerlebnisse der besonderen Art. Danach folgt der int. Wettbewerb für Euphonium und Tuba, für den sich nach der ersten Ausscheidungsrunde 140 TeilnehmerInnen qualifiziert haben. Darauf folgt eine Woche voller Konzerte, Workshops, Recitals, Präsentationen und Performances, die allesamt für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Gäste des Brass Festivals werden u.a. sein: John de Meij, das Polizeiblasorchester München, Wycliff Gordon, Steven Mead (der auch die künstl. Leitung innehat), Philip Sparke und Mnozil Brass. Mehr als 5000 Nächtigungen sind für diese Woche in Linz verzeichnet. Das Brass Festival 2012 ist also auch ein erheblicher wirtschaftlicher Faktor.

Spielen Sie mit! Das absolute Highlight findet am Freitag, den 29. Juni um 17 Uhr im Donaupark vor dem Bruckner Haus statt. Dort werden die anwesenden Weltstars zusammen mit MusikerInnen aus ganz Österreich und allen, die Interesse, Lust und Laune haben, die Uraufführung der von Thomas Doss‘ komponierten ITEC-Fanfare spielen. Ein Ereignis mit Seltenheitswert – nicht nur in Österreich, sondern auf der ganzen Welt. Ein Klangerlebnis „zum Genießen im Freien“, wie Hubert Gurtner mit Vorfreude vorab erzählt. Mit diesem Großereignis verwirklicht er auch die Öffnung der Conference für die Öffentlichkeit, die in Österreich erstmalig zu einem Festival ausgeweitet wird.

Sollten Sie Lust bekommen haben, bei dem Spektakel im Donaupark nicht nur dabei zu sein, sondern auch mitzuwirken, melden Sie sich an unter www.itec2012.at. Euphonium, Posaune, Tenorhorn und Tuba sind zugelassen. Alle Mitspielenden bekommen freien Eintritt für sämtliche Veranstaltungen an diesem Tag (ausgen. Mnozil Brass).

Das Brass Festival, hauptveranstaltet vom Brucknerhaus Linz, findet vom 22. bis 30. Juni 2012 in Linz statt.

 

 

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