Marius Huszar – Der Taxisteher

Ich hätte ja eigentlich auch Taxifahrerin werden sollen. Hab schließlich Theaterwissenschaft studiert. Die Berufsausbildung Nummer 1 fürs Taxifahren. Wofür sonst? Und ja, beim Lesen dieser 34 Geschichten aus dem Leben von Marius Huszar hab ich schon kurz überlegt, noch einmal umzusatteln. Aber ehrlich gesagt, mein Wissen kommt an das des „Taxistehers“ nicht einmal annähernd heran. Weiterlesen

Alexander Schimmelbusch – Die Murau Identität

Wie es sich für eine brave Gymnasialschülerin aus Gmunden gehört, habe ich mich anno dazumal bei der Matura in meinem Spezialgebiet in Deutsch natürlich Thomas Bernhard gewidmet. Und zwar seinen fünf autobiografischen Werken. Sie wissen schon: Die Ursache, Der Keller, Der Atem, Die Kälte, Ein Kind. Meine Deutsch-Lehrerin kam aus – wie könnte es anders sein – Ohlsdorf und war selbstverständlich bekennender Bernhard-Fan. Sie hat ihn auch noch live miterlebt. Was ich ja nicht habe, also nicht bewusst, so alt, verzeihen Sie, bin ich noch nicht. Aber ehrlich gesagt finde ich es schon recht schade, in einer bernhardlosen Zeit zu leben. Wer regt sich denn heute – auf solch qualitativ hohem Niveau – über die Politiker, den Kulturbetrieb, die Menschen auf? Jelinek. Ja eh. Handke. Naja. Die Off-(Theater-, Tanz-, generell Kultur-)Szene. Natürlich. Aber so, dass auch wirklich viele es mitbekommen, meine ich! Weiterlesen

Harry Gebhartl – Fett

„Fett“ zählt definitiv zu den schrägsten Büchern, die ich je gelesen habe. Zugegeben, ich lese selten schräge Bücher, ja, ich kaufe sie nicht einmal. Ich hab es nicht so mit der Schrägheit. Obwohl ich mir durchaus vorstellen kann, dass diejenigen, die mich kennen, sehr wohl sagen würden, dass es mit der Schrägheit und mir nicht so weit her ist. Trotzdem. So schräge Bücher lese ich eigentlich nicht. Weiterlesen

Judith W. Taschler: Die Deutschlehrerin

Taschler, Deutschlehrerin15 Jahre sind Mathilda und Xaver ein Paar gewesen. Mathilda, die zielstrebige, lebenstüchtige Deutschlehrerin und Xaver, der lange Zeit erfolglose Schriftsteller. Sie lernten sich in Wien beim Studium kennen. Mathilda war abhängig von Xaver, weil sie ihn so sehr liebte. Xaver wiederum war auf Grund seiner Finanzen abhängig von Mathilda. Ob er sie auch liebte? Die letzten Jahre der Beziehung waren geprägt vom starken Kinderwunsch Mathildas, den ihr Xaver verweigerte. Und dann verschwand er plötzlich aus ihrem Leben. 16 Jahre später treffen sich die Beiden scheinbar durch Zufall wieder. Weiterlesen

Johannes Epple: Gesternstadt

Klick for Cover Nach 13 Jahren ist der geborene Langensteiner Paul in seinen Heimatort zurückgekehrt. Seine Cousine Mara hatte ihn über die schwere Krankheit seines Onkels benachrichtigt, deshalb. Mit Mara hatte Paul seine Kindheit verbracht. Und mit Sebastian. Beide sind in Langenstein geblieben. Wenn Paul an seine Kindheit denkt, denkt er an eine glückliche Zeit. Doch jetzt ist alles anders. Weiterlesen

René Freund: Liebe unter Fischen

978-3-552-06209-2-Grosses-Cover-397x648Fred Firneis ist geborener Österreich und Lyriker und lebt in Berlin. Lyrik und Berlin klingt speziell, aber auch brotlos. Doch tatsächlich hat Alfred, wie der Protagonist des Romans „Liebe unter Fischen“ von René Freund heißt, Erfolg. Seine ersten beiden Gedichtbände haben sich gut verkauft. Firneis gilt als DER zeitgenössische Lyriker. Doch dann wird er von seiner Freundin verlassen und sein Leben fällt zusammen. Er leidet unter Panikattacken und schließt sich in seiner Wohnung ein. Genau dort beginnt der Roman des Grünauers. Weiterlesen

Olga Flor: Die Königin ist tot

978-3-552-05578-0-Grosses-Cover-401x648 „Immer bin ich in mir so allein. Ich vermute, dass andere es anders haben in sich, vollständiger und weniger ausgesetzt. Aber woher soll ich das wissen, mir fehlt der Untergrund. Weit und breit kein festes Land, nur Wasser und ein Nacken, an dem ich mich festhalten will. Und wie rutschig der sein kann, hat die Geschichte gezeigt, zumindest der Teil, an den ich mich erinnern kann. Und im Grund war der Ausgang (das Stranden) von Anfang an klar, hätte mir klar sein müssen, (…).“ Weiterlesen

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